Brigitte-Artikel 5 /2013 zu Achtsamkeit und MBSR

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Interview mit Meditationsforscherin Britta Hölzel
Dr. Britta Hölzel (35 J.) konnte am Bender-Institut of Neuroimaging der Uni Gießen erstmals zeigen, wie regelmäßige Meditation das Gehirn verändert.
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Die heilsame Kraft der Meditation

Klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn hat. Die Wissenschaft erforscht, inwiefern die mentale Praxis wirksam bei Schmerzen, Depressionen und Ängsten ist. Kann die Meditation möglicherweise Krankheiten heilen oder uns gar ganz vor ihnen bewahren?

 

Ein spannender Film dazu auf Arte:

https://www.arte.tv/de/videos/069099-000-A/die-heilsame-kraft-der-meditation/amp

SWR2 Wissen Kann Achtsamkeit heilen?

Die „MBSR“-Methode in der Medizin

Sendung vom Donnerstag, 1.3. | 8.30 Uhr | SWR2

Von Ingrid Strobl 

 

Körperempfindungen wahrnehmen, Emotionen wie Angst oder Trauer spüren, seelische und körperliche Zustände annehmen, ohne sie zu bewerten – das sind Elemente der Achtsamkeitsmeditation, die sich auch für Kranke als hilfreich erwiesen haben. Ende der 1970er-Jahre erprobte der amerikanische Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn die Achtsamkeitsmediation mit Herzinfarkt-Patienten. Bestärkt durch die Erfolge, entwickelte er die Methode "Mindfulness Based Stress Reduction" (MBSR), Stressbewältigung durch Achtsamkeit. In den USA, aber auch in Deutschland wird MBSR immer öfter in der Arbeit mit Herz- und Krebspatienten, bei chronischen Schmerzen und Depressionen angewandt. Und seit einigen Jahren sind die Wirkungen der Achtsamkeitsübungen auch Gegenstand der neurowissenschaftlichen Forschung.

SWR2 Wissen "Meditation für Zweifler"

Und noch ein interessanter Radiobeitrag im SWR:

"Meditation für Zweifler" der hier zu finden ist.

Von Frank Schüre. SWR2 Wissen vom 08.05.2012.

Früh aufstehen. Sich setzen an einem ungestörten Ort. Atmen. Aufmerksam sein. Das ist Meditation. Zen-Pionier Karlfried Graf Dürckheim, Achtsamkeits-Trainer Jon Kabat-Zinn, Meditationsforscher Ulrich Ott und der Zen-Meister Alexander Poraj zeigen: In der Meditation geht es nicht um Glauben und nicht einmal um Wissen. Sie weist einen Weg, auf sich und sein Leben aufmerksam zu werden - und dabei herauszufinden, was das ist und wie es am besten geht: ein gutes Leben.

 



Stopping - Wie man die Welt anhält

Vier Menschen ziehen aus, sich das weite Feld der Meditation zu erobern
STOPPING – WIE MAN DIE WELT ANHÄLT
Wege zur Meditation. Ein Film über Meditation, ihre Formen und Praxis

Hektik, Stress, Leistungsdruck und permanenter Einsatz: vier Menschen zwischen Berlin und London, die im Alltag stark gefordert sind, suchen die Stille und Ruhe der Meditation, um in ihrem Leben besser gewappnet zu sein. Im Rückzug auf sich selbst, in der Fokussierung auf das Elementare wollen sie die Kraft für Veränderungen finden.

Der Film begleitet sie zu ihren Kursen: Friedrich, ein Anästhesiearzt, fährt ins Allgäu und erlernt im Buddha-Haus Vipassana-Meditation, eine Praxis, die sich vor allem auf den Atem konzentriert. In London nimmt Dorothea, eine Lektorin in einem wissenschaftlichen Verlag, an einem achtwöchigen MBSR Kurs teil – eine Achtsamkeitsmeditation zur Reduktion von Stress. Uta, Mutter dreier Kinder, möchte gelassener mit ihren Kindern umgehen. Die anthroposophische Meditation öffnet ihr die Augen für das Lebendige in unserem Alltag. Nico, ein Theologe, sieht das Ganze eher sportlich. Bei einem Kurs im Kloster Schönböken nördlich von Lübeck übt er Zazen, dreimal täglich 90 Minuten lang.